Review: The return of Saybia (in German)

For more than 22 years, the Danish indie rock band Saybia has stayed true to their native music nerve. Their first album “The Second You Sleep” (2002) not only received double platinum in Denmark, but also gold status in Norway. Their subsequent albums “These Are The Days” (2004) and “Eyes on the Highway” (2007) were able to build on the successes of debut. Now, eight years later, the quintet announces the new album “No Sound From The Outside” and prove that they have stayed true to their distinctive sound…..

Author:

Lisa,  on October 9th 2015

Read the full review in German:

Die Rückkehr von Saybia

Mehr als 22 Jahre ist die dänische Indierock-Band Saybia fester Bestand ihrer heimatlichen Musiklandschaft. Ihr erstes Album „The Second You Sleep“ (2002) erhielt nicht nur Doppelplatin in Dänemark, sondern auch Goldstatus in Norwegen.  Ihre darauf folgenden Alben „These Are The Days“ (2004) und „Eyes on the Highway“ (2007) konnten an die Debüterfolge anknüpfen. Jetzt, acht Jahre später, meldet sich das Quintett mit dem neuen Longplayer „No Sound From The Outside“ zurück und beweisen, dass sie ihrem markanten Sound treu geblieben sind.

Der Opener „Airplanes & Submarines“ schafft es schnell den Hörer zu begeistern. Die Klänge der Gitarren rufen Fernweh hervor, während Søren Huss‘ Stimme für den nötigen Gänsehaut-Effekt sorgt. „Black Hole“ wirkt ernst und betrübt, ist aber durch seine Lyrics ziemlich catchy aufgebaut.

Mindestens genauso eingängig erscheint „One Minute Man„. Der Song stiftet allerdings Verwirrung. Durch den andauernden Wechsel von Pop und rauem, rockigen 80er-Jahre-Sound wird nicht ganz klar, in welche  Schublade man das fünfminütige Stück packen sollte – vermutlich ein gewollter Bruch, um Kritiker an der Nase herum zu führen. Selbstverständlich setzt die Band im Anschluss noch eins drauf: „Ominous Mistery“ kommt mit ungewohnt fröhlichen Singer-Songwriter-Klängen daher. Wer dann denkt, dass Saybia im Gitarrensolo zur melancholischen Stimmung zurück finden, täuscht sich – nach wenigen Sekunden wird der Hörer mit sonnigen Melodien überrascht. Auch im darauf folgenden Song „It’s About Time“ halten sich die Dänen fern von bedrückenden Tönen und setzen stattdessen auf flottes Gitarrenspiel und einprägsame Texte.

Gegen Ende des Longplayers finden die Jungs von Saybia allerdings wieder zum gewohnten, melancholischen Sound zurück. Der Track „Paralyzed“ hält nämlich, was er verspricht. Ruhig und minimalistisch paralysiert Søren Huss den Hörer – ein Opfer, dass man nur all zu gern in Kauf nimmt!

Um dies zu toppen schließt die Band „No Sound From The Outside“ mit der gefühlvollen Ballade „I’m Still Waiting“ ab. Erklingen am Anfang lediglich die Stimme des Frontmanns und ein Klavier, bricht der Song am Ende in eine wundervolle Rockballade auf. – Der perfekte Abschluss einer wunderbaren Platte!

No Sound From The Outside“ bedient so ziemlich jedes Genre. Um die bösen Zungen der Kritiker zum Schweigen zu bringen, welche einst die monotone Melancholieschublade der Band (á la Coldplay) verurteilten, lehnen sich Saybia verdammt weit aus dem Fenster – ohne raus zu fallen! Ein Fazit meinerseits fällt eindeutig positiv aus. Langjährige Fans dürften sich am sehnsüchtig erwarteten Comeback sowie an der Platte erfreuen. Alle, die die Band bisher noch nicht auf dem musikalischen Schirm hatten, sollten dies nachholen! An die Reihe der unglaublich authentischen Vorgängeralben schließt „No Sound From The Outside“ – trotz achtjähriger Pause – nahtlos an.

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